Sigerls Bilderbuch

Landschaften

An der Franz-Senn-Hütte hatten wir uns erst mal "trocken gelegt"... Ein Blick vor die Türe zeigte uns, dass es nun erst richtig losging. Und es waren all die Wanderer noch unterwegs, die an der Seducker Hochalm eingekehrt sind....









Nein, mit solch düsteren Aussichten hatten wir nicht gerechnet. Gut, dass wir im Schnelltempo unterwegs waren und so die Hütte noch vorzeitig erreichten.








Uns hatte nur ein Eisregen erwischt, doch nun begann es zu hageln und die Körner wurden immer größer. Am nächsten Morgen wollten wir auf die Rinnenspitze (3000 m) gehen. Ob das möglich sein wird??









Der neue Tag... und immer noch schwarze Wolken am Himmel. Doch es wurde besser und schon bald kam die Sonne zum Vorschein.









Wie geplant stiegen wir zur Rinnenspitze auf. Der gestrige Tag hatte jedoch viel Kraft gekostet und so war es nicht verwunderlich, dass wir nur langsam voran kamen.









Etwas oberhalb vom Rinnensee blieb Katrin zurück und ich gab Gas, denn schon wieder wurden die Wolken dichter und immer dunkler.









Im oberen Teil führt ein Klettersteig zum Gipfel. Nicht schwer, nur war das Vorbeikommen an, zum Teil sehr unsicheren Gehern, etwas umständlich. Meist musste man dabei die Steiganlage verlassen.









Diese Seilschaft konnte ich rechts umgehen und nach wenigen Minuten stand ich auf dem Gipfel. Diesmal leider nicht alleine....









Auf dem Gipfel der Rinnenspitze, die angeblich exakt 3000 m hoch sein soll.









Ein Schluck aus der Trinkflasche, ein paar Gipfelfoto und dann habe ich mich schnellstens verabschiedet. Ich wollte einfach am Abstieg nicht aufgehalten werden.









Ursprünglich wollten wir weiter zur Neuen Regensburger Hütte. Doch die Hüttenwirtin "versprach" uns noch unbeständigeres Wetter und so entschieden wir uns für den Abstieg ins Oberbergtal. Auch das war eine richtige Entscheidung wie sich einige Stunden später zeigen sollte.









Von der Franz-Senn-Hütte ging es zuerst abwärts zur Alpein Alm, dann weiter hinab zur Oberrisshütte. Bis nach Neustift waren es dann nochmal 9 Kilometer.









Ein Blick zurück Richtung Sennhütte zeigte uns, dass sich hier schon wieder etwas zusammenbraute. Und es dauerte nicht lange bis die ersten Tropfen vom Himmel fielen.









In der Gegenrichtung sah es zuerst noch ganz gut aus, doch grölender Donner versprach nichts Gutes..... Der Weg hinaus durch das Oberbergtal ging entlang einer Asphaltstraße, es führt aber auch ein Wanderweg hinunter nach Milders.









Oh jeh, oh jeh.. das sah nun nicht mehr gut aus. Einen Bergbauer fragten wir noch, wielange es wohl noch dauern wird. Er war sehr zuversichtlich und hatte recht! Das Wetter hielt noch bis wir das Auto  in Neustift erreicht hatten.







Ein letzter Blick zurück ins Mutterbergtal bestätigte uns, dass es besser ist, ein andermal wieder hierher zu kommen.

Fazit: Eine schöne Wanderung im Hochgebirge. Bei gutem Wetter ein tolles Erlebnis, bei schlechtem Wetter kann der Weg ausgesprochen gefährlich werden.