Sigerls Bilderbuch

Landschaften

30. Juni bis 2. Juli 2008

Unterwegs am Stubaier Höhenweg

 

Es ist schon ein paar Jahre her, als ich das letzte Mal in den Stubaier Alpen unterwegs war.

Nun wollte ich ein mir noch unbekanntes Teilstück erwandern. Begleitet hat mich Katrin.

 

Geplant waren die Etappen von der Starkenburger Hütte bis zur Neuen Regensburger Hütte.






Der Weg zur Starkenburger Hütte führt von Neustift steil und ziemlich direkt den Berg hoch. Es war schwülheiß, obwohl es schon Halbsechs war als wir losmarschierten.

Ein schönes spätes Sonnenlicht strahlte auf die Elfer-und Zwölferspitze.









Der Steig führte durch einen herrlichen Lärchenwald. Wir kamen gut voran, doch kurz unterhalb der Hütte erwischte uns dennoch ein Gewitter. Bei starken unangenehmen Eisregen ging es aufwärts. Als wir nach drei Stunden die Hütte erreichten, war das Gewitter auch schon wieder vorbei.









Die Starkenburger Hütte steht auf einem aussichtsreichen Plateau auf einer Höhe von 2237 m. Wir hatten keine Schlafplätze vorreserviert, aber das war nicht schlimm, denn es waren nur wenige Bergsteiger anwesend.









Obwohl es schon 21 Uhr war, hat uns der Hüttenwirt noch eine warme Mahlzeit zubereitet. Das Nachtlager hatten wir außer Haus in einem Nebengebäude. Pünktlich um 22 Uhr war Nachtruhe, doch zuvor ging ich noch mal nach draußen und machte Bilder vom letzten Tageslicht.









Ein herrlicher Abendhimmel ließ uns auf einen schönen neuen Tag hoffen. Unser erstes Ziel war der Hausberg der Starkenburger Hütte, der Hohe Burgstall (2611 m).









Die Starkenburger Hütte und dahinter der Habicht (3277 m), ein schöner Berg den ich mit Lisa vor ein paar Jahren schon mal bestiegen hatte.










Der Aufstieg zum Hohen Burgstall war interessant und mit einigen steileren, aber stets gesicherten, Felspassagen versehen.









Der Hüttenwirt meinte, dass das Wetter halten wird, doch der Weg zur Franz-Senn-Hütte (2149 m) ist ohne Gipfelbesteigung 6 Stunden lang. Wir wollten aber nicht nur den Hohen Burgstall überschreiten, sondern auch noch den Gamskogel (2659 m) "mitnehmen". Eine Tagesetappe von etwa 8 Stunden Gehzeit.









Kurz unterhalb des Gipfels hat man einen herrlichen Blick hinüber zur Schlicker Seespitze (2804 m), ein ebenfalls lohnendes Ziel, aber dafür reichte die Zeit nicht mehr.









Wie schon am Vortag drückten unsere Rucksäcke schwer, wir hatten einfach zu viel Gepäck dabei. Das wird uns nicht nochmals passieren.









Nach einer Stunde hatten wir den Gipfel des Hohen Bugstall (2611 m) erreicht. Ein einsamer Berg mit herrlicher Aussicht. Ich blickte jedoch auch immer wieder auf die Wolken, die zunehmend mehr wurden.
Wie es weiterging erzähle ich im Teil 2.....




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